Die lange Geschichte unseres Dorfes wirft viele Fragen auf, wir versuchen, sie zu beantworten, und haben auch schon viel geschafft. Wenn Sie auch schon immer etwas wissen wollten, es Ihnen aber keiner erklären konnte, schreiben Sie uns doch. Wir werden versuchen, es herauszubekommen, und melden uns bestimmt. Das zählt natürlich auch für unsere Mitglieder (hverwiebe-dsch@web.de).
Der Arbeitskreis Geschichte bemüht sich, die Vergangenheit Krummesses weiter aufzuhellen.
In den in ca. zweimonatlichen Abständen stattfindenden Sitzungen des Arbeitskreises werden Arbeitsergebnisse vorgestellt und zukünftige Arbeitsfelder festgelegt.
Die Teilnahme an den Sitzungen des Arbeitskreises ist für jeden Interessierten offen, nicht nur für Mitglieder der Dorfschaft Krummesse.



Weitere Beiträge:

Krummesse: 825 Bilder - 825 Erinnerungen


Krummesser Chronik


Stammtafel der Familie von Krummesse


Sitzungstermine des Arbeitskreises


Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg


Burg Krummesse


Karte "Krummesse 1660"


Vorgeschichtlliche Funde in Krummesse


Der Kirchsteig Kronsforde - St.-Johannis-Kirche in Krummesse über die Flur Nonnenmark


Ein Teil von Lübeck, Krummesse das Dorf der Grenzen

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Krummesse: 825 Bilder - 825 Erinnerungen

Einige Krummesserinnen und Krummesser, die hier im Dorf aufgewachsen sind, haben ein Anliegen, das der Arbeitskreis Geschichte gerne unterstützt.
Nachfolgend der Aufruf der Gruppe:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. 825 Bilder erzählen eine Geschichte. Unsere Krummesser Geschichte.
Schaffen wir es, 825 Bilder aus Krummesse zu sammeln? Wie war Dein Krummesse der 1990-er Jahre?
Der 70er? Wie war es in den 50-ern und sogar davor?
Geh auf den Dachboden, durchsuche den Schuhkarton und die Fotoalben Deiner Eltern - und Deiner Großeltern.
Wie sah der Alltag aus? Und wie die Menschen? Was hat sich verändert und was ist geblieben?
Wie hat sich Krummesse entwickelt - und wie der Blick derer, die es in Bildern festhielten?
Lasst uns gemeinsam mit allen lebenden Generationen ums digitale - und vielleicht irgendwann um ein echtes - Lagerfeuer setzen
und die Vergangenheit in Bildern beschwören.
Facebook: #Krummesse: 825 Bilder - 825 Erinnerungen

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Krummesser Chronik

Die Krummesser Chronik wurde in den Jahren 2018/2019 von Guido Weinberger aus Lübeck mit Unterstützung des Arbeitskreises Geschichte, finanziert durch die Dorfschaft, für eine Internetpräsenz erstellt
und auch in wesentlichen Teilen als Buch in kleiner Auflage von der Gemeinde Krummesse herausgegeben.
Das Buch wurde als Band 2 des 1994 erschienenen Bandes „Bi uns to Hus in Krummesse – eine chronologische Erzählung unserer Dorfgeschichte“ deklariert. Es ist aber ein eigenständiges Werk, eine echte Chronik.
Die Chronik wurde zur 825-Jahr-Feier im Mai 2019 vorgestellt. Die Internet-Version wurde der Gemeinde Krummesse von der Dorfschaft geschenkt.
Sie ist unter der Adresse https://www.crummesse.com zu finden.
Die Chronik als Buch kann beim Krummesser Bürgermeister gekauft werden.

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Stammtafel der Familie "von Krummesse"
(Ahnentafel der Krummesser Ritter)

Zur Großdarstellung
der Stammtafel hier klicken!


Die Liste der Nachfahren des 1. Krummesser Ritters (Heinrich pincerna) kann hier durch Anklicken gesehen werden.

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Beitritt zum Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e. V.

Die Dorfschaft Krummesse ist auf Anregung des Arbeitskreises Geschichte dem "Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e. V." mit Wirkung vom 1. Juli 2010 als Mitglied beigetreten.
Dieser Verein ist die älteste und mitgliederstärkste Kulturvereinigung im historischen Elbherzogtum.
Er verfolgt im Kreisgebiet ähnliche Ziele wie die Dorfschaft, insbesondere regionale Identität und Interesse an Heimatgeschichte zu fördern sowie Naturschutz zu betreiben.
Der Heimatbund und Geschichtsverein gliedert sich in sieben Bezirksgruppen. Die Dorfschaft gehört der Bezirksgruppe Ratzeburg an.
In jedem Jahr gibt der Heimatbund und Geschichtsverein drei Ausgaben der Zeitschrift „Lauenburgische Heimat“ heraus, die den Mitgliedern kostenlos übersandt werden.
Als Kontaktperson der Dorfschaft wurde der Leiter des Arbeitskreises Geschichte, Rainer Quek, benannt. Bei ihm können von Interessierten einzelne Hefte der „Lauenburgischen Heimat“ ausgeliehen werden (telefonisch: 04508-603, per E-Mail: rquek@gmx.de).
Weitere Informationen über den Heimatbund und Geschichtsverein sind aus dessen Internetseite www.hghl.info zu erfahren.

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Sitzungstermine des Arbeitskreises Geschichte

Die Sitzungen des Arbeitskreises finden jeweils an einem Dienstag im Restaurant Thormählen in der Lübecker Straße ab 19.30 Uhr statt.

Die Termine der Sitzungen im Jahr 2020 sind wie folgt geplant:
18. Februar,
21. April, - (findet nicht statt) -
16. Juni,
25. August,
06. Oktober und
17. November.

Gäste sind stets willkommen.

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Burg Krummesse

Auch die moderne Technik kann helfen, alte Bauwerke ins Gedächtnis zurück zu rufen.
Im Internet-Lexikon Wikipedia gibt es einen Eintrag „Burg Krummesse“.
Dort ist auf einer Seite (http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Krummesse) die Geschichte der Burg und der Ritter von Krummesse beschrieben.
Es ist erfreulich, dass die Vergangenheit unseres Dorfes Eingang in dieses globale Werk gefunden hat!


Der Plan, nahe der Wegbiegung des Asphaltweges vom Gut Krummesse nach Kronsforde einen hölzernen Turm als touristisches Burggebäude zu errichten, ist zur Zeit nur eine Zukunftsvision. Vorstellbar wäre ein Weg vom Kanal hinauf zum Burgturm. Touristen sollten dann sowohl unten am Kanal, als auch oben am Turm mit Hinweistafeln über die Geschichte der Burg informiert werden.





So sah eine Turmhügelburg (auch Motte genannt) mit Palisadenumfassung aus.
Die Krummesser Burg gehörte auch zu diesem Typ.




Die Umsetzung einer solchen Maßnahme ist unter anderem schwierig, weil das betroffene Gelände zum Hoheitsgebiet der Hansestadt Lübeck gehört. Die Gemeinde Krummesse könnte deshalb dort nur eingeschränkt agieren.
Vielleicht findet sich in der Zukunft ein Weg, diese Vision zu realisieren.

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Karte "Krummesse 1660"

Die nachfolgende Karte "Krummesse 1660" wurde als Anhang 1 zum Buch "Lübeckische Stadtgüter" von E. F. Fehling (erschienen 1905 im Verlag Lübcke & Möhring in Lübeck) veröffentlicht.
Mit dieser Karte sollten die Eigentumsverhältnisse in Krummesse aufgezeigt werden und damit auch die Zuordnung der Grundstücke zum Herzogtum Sachsen-Lauenburg und zur Stadt Lübeck.
Im Buch wird erläutert, dass die Karte erst um 1760 nach einer aus der Stitenschen Zeit (also anscheinend 1660) stammenden Zeichnung angefertigt wurde.
In der Karte stimmen weder die Relationen, noch ist sie maßstabsgerecht. Sie ist auch nicht, wie es bei Landkarten üblich ist, nach den Himmelsrichtungen angeordnet. Das dargestellte Gebiet reicht vom Krummesser Baum im Norden (auf der Karte links) bis Berkenthin im Süden. Sie enthält viele interessante Details und etliche Eintragungen in deutscher Schreibschrift.
Ein auffälliges Detail ist zum Beispiel der Galgen auf halber Strecke zwischen Krummesse und Krummesser Baum.
Die Burg der Krummesser Ritter ist zum Zeitpunkt der Kartenerstellung nicht mehr vorhanden.

Die Original-Eintragungen in der Karte sind vom Arbeitskreis Geschichte entziffert worden und in der Karte in Kursivschrift neben den Originalen gedruckt.
Zusätzlich sind in die Karte noch neue Erläuterungen zur besseren Orientierung aufgenommen worden, die in Großbuchstaben dargestellt sind.

Die Besitzverhältnisse müssen im Original der Karte in drei Farben markiert worden sein, wie aus dem Text am oberen Rand zu schließen ist:
Rot = Besitz des Herzogs von Sachsen-Lauenburg
Gelb = Besitz der Familie Stiten (Stadt Lübeck)
Grün = Besitz der Familien Tode und Calven
Diese Karte mit farblicher Darstellung ist vermutlich nicht mehr vorhanden.

Die Darstellung ist auch auf der vorderen Umschlagseite der Krummesser Chronik ("Bi uns to Hus in Krummesse") zu sehen.



Krummesse1660


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Vorgeschichtliche Funde in Krummesse

In Krummesse sind bei archäologischen Grabungen an unterschiedlichen Stellen Funde aus vorgeschichtlicher Zeit gemacht worden.
In der Nähe der Brömbsen-Mühle wurden Tonscherben gefunden, die auf eine Siedlung schließen lassen.
Vor der Bebauung der Straßen „Im Sohl“ und „Stratenkoppel“ wurden bei Grabungen an beiden Stellen Urnen gefunden, die in die vorrömische Eisenzeit datiert wurden.
Die Grabung im lauenburgischen Teil (Sohl) wurde von den Archäologen des schleswig-holsteinischen Landesamts vorgenommen, während in der Stratenkoppel die Hansestadt Lübeck tätig wurde.
Eine der wenigen erhaltenen Urnen aus der Stratenkoppel wird im Bereich Archäologie der Hansestadt Lübeck verwahrt. Anfang März 2015 haben Jörg Krieger und ich diese Urne und einige weitere Teile bei den Archäologen in der Meesenkaserne in Lübeck besichtigt.









Urne aus der
Stratenkoppel


Ich war begeistert, diese Urne in die Hand nehmen zu können, die vor über 2000 Jahren in Krummesse in die Erde versenkt wurde.
Die Urne ist zwar schmucklos, aber keinesfalls plump, sondern, für mich überraschend, dünnwandig und von geringem Gewicht.
Die Lübecker Archäologen haben grundsätzlich keine Bedenken gegen eine temporäre Ausstellung der Urne in Krummesse.
Rainer Quek

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